ATL313 – vielversprechende Laborstudien

BOULDER Linda Watkins und ihre Kollegen von der University of Colorado wollten ursprnglich das Potenzial des Wirkstoffs ATL313 zur Behandlung ms-bedingter Schmerzen erforschen. Eine einzige Injektion des Entzndungshemmers stoppte im Tierversuch aber auch die Krankheitsprogression der Nager fr mehrere Wochen.
ATL313 wirkt beruhigend auf entzndungsaktivierte Gliazellen und knnte so womglich sogar die Reparatur geschdigter Nervenzellen begnstigen; via University of Colorado at Boulder.

3 Gedanken zu „ATL313 – vielversprechende Laborstudien

  1. rdo

    In der Tat vielversprechend, weil bei MS (soweit ich weiss) Microglia auch dann Schden verursachen, wenn gar keine T-Zellen im Spiel sind — sprich ein Kandidat auch fr SPMS und PPMS.

    Aber wie auch bei anderen Erkrankungen mit Microgliainvolvierung ist natrlich unklar, wo der krankhafte Prozess anfngt. Und was man mit einer Beeinflussung dann schlussendlich anrichtet, nun … wir werden sehen.

  2. Alexander Otto

    Hm,
    so recht Ahnung habe ich von den Mikroglia nicht, aber ich stimme dir zu, fr Therapien der chronifizierten MS sind sie, zumindest nach meiner Ansicht, derzeit der einzige erfolgversprechende Ansatzpunk. Zeit das auch Big-Pharma die Fhrte aufnimmt. Gewinnstreben ist doch deutlich dynamischer als das rein akademische Interesse. Ups, heute mal kein Pharma-Bashing 😉
    … und Ge

    Dazu auch (August 2004): Aktivierte Mikroglia zerstren Nervenzellen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.