Niedriges Körpergewicht, höheres PML-Risiko?

+++ Laut Untersuchungen der Rocky Mountain Multiple Sclerosis Research Group in Salt Lake City liegt das Durchschnittsgewicht von Patienten mit tysabriinduzierter PML (64 Kg) deutlich unter dem nichtbetroffener Tys-Patienten.
Naheliegende Erklärung: Bei gleich großer Tys-Dosis finden sich die monoklonalen Antikörper in leichteren Patienten in entsprechend höherer Konzentration.
In doing so, they also found that patients weighing less than 75 kg tend to develop higher plasma concentrations of the monoclonal antibody over time and are more likely to saturate 95% or more of the lymphocyte receptors that natalizumab targets, exceeding the saturation goal of about 85%.
Dieser Zusammenhang scheint derart banal, dass man sich fragt, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist. Womöglich sollten wir mal über eine körpergewichtsspezifische Dosisanpassung nachdenken, liebe Biogenies?

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