Adhärenz in der Therapie der Multiplen Sklerose

Erfinder der KlebrigkeitGanz frisches Fachchinesisch kommt dieser Tage aus berufenem Munde: Dr. Andrew Chan, ein leitender Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum weiß, was er seiner asiatischen Anmutung schuldig ist (Abbildung links).

Obwohl nicht hauptamtlich im Fachgewerbe für gezieltes Dahinbehaupten (Pharma-Marketing) tätig, ist dem Mann doch der gro�e Wort-Wurf gelungen. Mit einer brillanten Kreation erleichtert Chan das Leben seiner aphasiegeplagten Patienten:

Compliance war gestern. Heute ist Adhärenz! Also, complianzierst Du noch oder adhärenzelst Du schon?

Beide Worthülsen ummanteln das selbe Sinn-Projektil „Nachhaltiger Medikamentenkonsum durch Patientengehorsam“. Der Gehorsamspflicht kommen die Kranken leider nicht immer gewissenhaft nach. Motive für solch böswillige Konsumverweigerung sind die Nebenwirkungen, nach einem oder mehreren Jahren der Behandlung aber auch das Ausbleiben der Wirkung (sinngemäß DMSG).

Wie wir dem Therapie-Abbruch durch Adhärenz entgegenwirken können, nicht etwa den Neben- und Nichtwirkungen, das erklärt uns Dr. Andrew Chan im Podcast, wow!

Übrigens: Der Nachweis des logopädischen Nutzens der Adhärenz fällt leicht. Einfach eine heiße Kartoffel in den Mund nehmen und laut aussprechen: AAAD HÄÄÄ RÄÄÄ NZZZ – Gutes Gef�hl oder? Das ist Beilagenforschung vom Feinsten, Danke Andrew!

[Bildnachweis: eigener Screenshot]

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