Eine Wurmkur gegen Multiple Sklerose?

Ei des Peitschenwurmes (Trichuris trichiura)Schützen Darmparasiten vor Autoimmunkrankheiten? Möglicherweise ja, die Hinweise verdichten sich und der vermutete Wirkmechanismus erscheint plausibel. Bloß wann wird die Therapie für den Normalpatienten verfügbar? Könnte frau das nicht einfach so ausprobieren? Oder hat bereits jemand im Selbstversuch immunzoologische Erfahrungen sammeln können?

Bereits im Januar 2007 geisterte die Meldung von der etwas anderen Wurmkur durch die Medien (Die Chefarztfrau berichtete). Dann war erst mal Ruhe. Jetzt fand sich das Thema in einer Meldung der Financial Times Deutschland wieder: Die Medizin kommt auf den Wurm.

Aber eins nach dem anderen: Darmparasiten gelten allgemein als gefährliche Gäste. In den Tropen sind sie die Auslöser von fiesen Krankheiten wie Bilharziose, Elefantiasis oder der Flussblindheit. Von Mücken übertragen, richten manche Wurmlarven verheerende Schäden in den Körpern ihrer Opfer an. Es gibt allerdings auch deutlich harmlosere Besucher, wie etwa den Peitschenwurm.

Die Hypothese: Es scheint, dass bestimmte Bakterien und Parasiten im Laufe der Evolution Strategien entwickelt haben, um ihr Überleben im Wirtsorganismus zu verlängern. Um die Immunantwort ihres Wirts zu unterdrücken, bedienen sich Darmparasiten eines molekularen Tricks. Sie behindern Immunzellen, indem sie regulatorischer T-Zellen (Treg) kopieren. Diese Zytokine sind im menschlichen Körper an der Herabregelung der Immunantwort beteiligt. Sie steuern durch TH1- und TH2-Zellen bedingten Reaktionen. (Allergien entstehen durch eine überschießende TH1-Reaktion und Autoimmunerkrankungen durch eine überschießende TH2-Reaktion.)

Zuviel Hygiene? Unser Organismus konnte sich im Lauf der Evolution trotzdem mit den meisten dieser ungebetenen Gäste arrangieren oder wirksame Abwehrmaßnahmen entwickeln. Nun haben verbesserte Hygiene und moderne Medikamente der einheimischen Körperfauna den Lebensraum genommen. Diese Eingriffe bleiben womöglich nicht ohne Konsequenzen. Zeitgleich mit dem Verschwinden der Parasiten haben sich neue Plagen verbreitet. In den USA, Europa und Kanada nehmen die Diagnosen von Allergien, Asthma, Multipler Sklerose, Morbus Crohn und anderer Autoimmunkrankheiten kontinuierlich zu. Ob zwischen der Abnahme der Parasiten und der Zunahme der Autoimmunerkrankungen wirklich ein Zusammenhang besteht, ist nicht definitiv erwiesen – immerhin liegt die Vermutung aber nahe genug, um sie wissenschaftlich zu überprüfen.

Die Probe am lebenden Objekt: Am Neurologischen Forschungsinstitut Raúl Carrea in Buenos Aires haben Wissenschaftler die Hypothese auf die Probe gestellt. Ihre Untersuchung dauerte über 4 Jahre. Die Forscher verglichen den Krankheitsverlauf von 24 MS-Patienten. 12 waren parasitenfrei, die andere Hälfte der Probanden hatte sich nach Beginn der Autoimmunkrankheit mit einem Darmparasiten infiziert. Erstaunlicherweise war der Krankheitsverlauf der Wurmträger deutlich milder.

Enorme Unterschiede in der Edss-ProgerssionIn MRT-Scans ihrer Gehirne ließen sich weniger Entzündungsherde nachweisen, als bei den Nichtinfizierten. Noch signifikanter war der Unterschied in der Entwicklung des EDSS-Scores (siehe Abbildung). Darüber hinaus fanden sich im Blut der Parasitenträger vermehrt die Botenstoffe, die die entzündungsfördernden Zytokine unschädlich machen. (Quellen: Spektrumdirekt Nützliche Parasiten; Annals of Neurology – 2007 – 10.1002/ana.21067)

Nicht ganz neu: Unerwartet ist der Befund eigentlich nicht, denn bereits im Jahr 2003 hatte Joel Weinstock vom Tufts New England Medical Center in Boston Colitis ulcerosa-Patienten erfolgreich einer Wurmkur unterzogen. Die Gabe von Wurmeiern über zwölf Wochen verschaffte den Kranken deutliche Erleichterung. Die Studie zeigte nach 12 und 24 Wochen Remissionsraten von 60 bis 70 Prozent und Responseraten von 70 bis 80 Prozent. Gleichzeitig nahm die Krankheitsaktivität ab. (Quelle: Ärztliche Praxis 12/04/06)

Von der Theorie zur Therapie: Die Barsbütteler Firma Ovamed hat gemeinsam mit Joel Weinstock und der Universität Iowa/USA ein erfolgversprechendes Wurmpräparat entwickelt. Es nennt sich TSO (Trichuris Suis Ova) und wird seit 2004 bei der Tochtergesellschaft Parasite Technologies in Kopenhagen hergestellt. Dazu werden Eier des Schweine-Peitschenwurms verwendet. Zuhause ist das Biest im Gedärm des ordinären Hausschweins. Für Menschen ist der Wurm harmlos, da er nur wenige Wochen im Darm überlebt und sich dort auch nicht mehr vermehrt. Die Zucht der kleinen Parasiten ist allerdings aufwendig. In beinahe sterilen Hausschweinen müssen die Peitschenwürmer drei Monate lang heranreifen. Dann werden die Tiere geschlachtet und die nun trächtigen Würmer können aus den Schweinen entnommen werden. Ein Schwein liefert so etwa 1 Million Wurmeier. Für eine immunologischwirksame Einzeldosis werden übrigens je 2.500 Eier benötigt. Seit vergangenem Herbst ist das Mittel für Studienzwecke zugelassen. (Für die Zulassung als Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Medikament kooperiert Ovamed mit der Firma Dr. Falk Pharma in Freiburg.)

Die Zukunftsperspektive: Die ist zunächst eher schlecht, will heißen für bereits an MS Erkrankte viel zu langfristig. Zwar erscheint die Wurmkur auch dem Leiter des Robert-Koch-Konsiliarlabors für gastrointestinale Infektionen logisch, Manfred Kist meint aber, wir bräuchten erst weitere Studien, um sicher zu sein, dass es da wirklich einen Zusammenhang gäbe. Mit Studien und deren Dauer ist das ja leider immer so eine Sache – besonders wenn die Art des Verfahrens bisher einmalig und die Herstellerfirma kein omnipotenter Pharmariese ist. Im März startete an der University of Wisconsin übrigens eine Studie an Patienten mit Multipler Sklerose, doch mit einer Zulassung für die Behandlung der MS ist auf absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Bis zum Jahr 2012 soll die Therapie zunächst für entzündliche Darmerkrankungen etabliert werden. Erst dann ist eine Ausweitung auf weitere Anwendungsgebiete geplant.

Was könnte frau bis dahin machen? Einige Ärzte verschreiben die Viecher im individuellen Heilversuch. Tatsächlich habe ich dazu auch einen alten Thread im Internet gefunden: Forum Systemische Sklerodermie (leider ziemlich unübersichtlich). Da schreibt eine Userin von ihrem persönlichen Behandlungsversuch. Sie wählte eine Dosis von 500 Eiern zum Preis von damals Euro 365,40 pro Monat. Wie erfolgreich dieser Heilversuch war, lässt sich leider nicht nachlesen, da das Forum im Juni 2006 geschlossen wurde. Ich habe aber eine Nachfrage im Nachfolgeforum gestartet und werde mich auch bei der Firma Ovamed per Mail nach Infos erkundigen (Sollte ich mehr in Erfahrung bringen, werde ich das hier natürlich veröffentlichen, also Geduld). Da der Preis für eine privatfinanzierte Dauerbehandlung offensichtlich für die allermeisten chronisch Erkrankten unerschwinglich ist, bliebe für ärmere Leute nur die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie. Leider finde ich auf die Schnelle keine solche aktuell geplante Untersuchung.

Vorläufiges chefarztfrauliches Fazit in Bezug auf eine mögliche TSO-Therapie der Multiplen Sklerose: Obwohl irgendwie schräg, erscheint das Wirkprinzip doch sehr plausibel. Bereits vor einigen Jahren wurde in einer BBC-Doku die immunologischen Wirkung solcher Darmparasiten beleuchtet. Da ging es allerdings um deren Einfluss auf die Entstehung von Allergien. Gut, dass Leute wie Joel Weinstock die Sache seitdem in Richtung der schwerwiegenden Autoimmunerkrankungen weiterführen konnten.

Kein Grund zur Euphorie, denn es mehren sich die Indizien dafür, dass die Multiple Sklerose nur mittelbar eine Autoimmunkrankheit ist – vielleicht als Reaktion auf eine Infektion mit Prionen im verhängnisvolles Teamwork mit Genetik und Umwelt. Das bedeutet, die unerwünschten Entzündungen im ZNS sind womöglich bloß die Folge eines degenerativen Prozesses innerhalb der Nervenzellen. Besonders in der Behandlung der primär progredienten Verlaufsform der MS verspricht die TSO-Therapie keine wirkliche Hilfe – denn es gibt vermutlich keine behandelbaren Entzündungsprozesse.

Große Vorteile hätte eine wirksame TSO-Therapie allerdings für die schubförmige MS. Bei diesem Krankheitsbild ist ein amoklaufendes Immunsystem für die schwerwiegendsten Schäden verantwortlich. Die aktuellen Medikamente sind extrem teuer, nebenwirkungsreich und meist nur beschränkt wirksam. Bestätigen sich die Ergebnisse der o.g. argentinischen Untersuchung, wären das wirklich ein Quantensprung in der MS-Therapie.

Bleibt die Frage, welche Marktchancen eine vergleichsweise preiswerte Behandlungs- methode hat, die derartig exotisch erscheint und nicht von der Finanzmacht der arivierten Pharmahersteller durch die Zulassungsverfahren gepusht wird? Vermutlich werden noch viele Jahre vergehen, bis es die schweinische Wurmkur auf Rezept gibt – wenn überhaupt.

Meine Befüchtung: Zur Standardtherapie wird die Entdeckung erst, wenn es gelingt, die Wurm-Zytokine zu isolieren und gentechnisch zu produzieren. Das Geschäft werden die üblichen Verdächtigen, also Firmen wie Biogen Idec, Bayer oder Merck etc. lancieren, dann klappt’s auch mit der KK-Kostenübernahme – natürlich erst, wenn sich die derzeit in der Entwicklung befindlichen Pharmakotherapien voll amortisiert haben. Der Markt ist viel zu lukrativ, um kampflos an einen Zwerg wie Ovamed zu fallen, wetten! ms-reporter: Weltweiter Umsatz mit MS-Medikamenten +240 Prozent von 2002 bis 2007

[Bildnachweis 1: wikipedia; Lizenz: gemeinfrei/ public domain]
[Bildnachweis 2: Correale J, Farez M, Association between parasite infection and immune responses in multiple sclerosis, ePub Jan 2007, Annals of Neurology]

6 Gedanken zu „Eine Wurmkur gegen Multiple Sklerose?

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  3. Vera

    Diese Therapiform scheint wirklich ein neuer Durchbruch zu sein! Schade, dass sie nicht so bekannt ist und die groen Pharmafirmen sich nicht dafr angagieren.
    So wird es wohl fr jeden Kassenpatienten mit MS ein Traum auf Nebenwirkungsfreie erfolgreich Behandlung bleiben.

  4. Alexander Otto

    Die Kommentare zum alten Wurmkur-Posting bei der Chefarztfrau:

    20 Reaktionen zu Eine Wurmkur gegen Multiple Sklerose?

    1. Leyh, Andrew
    Am 28. Mai 2008 um 13:57 Uhr |Bearbeiten

    Hallo und guten Tag,

    ich habe Ihren Artikel gelesen: Eine Wurmkur gegen MS.

    Ich selber habe MS mit chronisch progredienten Verlauf seit ca. 30 Jahren.

    Mein Kommentar lautet: Ihren Artikel verstehe ich nur als Scherz.

    MfG Leyh
    2. Alexander Otto
    Am 28. Mai 2008 um 15:31 Uhr |Bearbeiten

    Das drfen sie gerne tun Herr Leyh. Klar, fr den chronisch progredienten Verlauf scheint Entzndungshemmung eh nicht besonders relevant zu sein.

    Fr andere Verlufe knnte die Sache durchaus mal interessant werden. Immerhin wird tatschlich seris an der Sache geforscht und viele pharmazeutische Wirkstoffe stammen halt ursprnglich aus der Natur. Also warum nicht?
    3. Petra P.
    Am 4. Dezember 2008 um 14:39 Uhr |Bearbeiten

    Hallo,
    ich habe einen lieben Freund,der an MS leidet.Im gestrigen Gesprch mit einem Bekannten,welches medizinisch und alternativ heilend sehr interessiert ist,berichtete mir dieser nun,da er in einer Pharmazeuten-Zeitschrift ber diese Wurmkur gegen MS gelesen hatte und da ein ensprechendes Mittel bereits ber Thailand erhltlich sein soll.Also machte ich mich googelnder Weise auf die Suche und stie auf diesen,doch recht interessanten Bericht.
    Nur stellt sich auch bei mir die Frage: Wie an das Mittel rankommen?Mein Freund kann sicherlich nicht noch die nchsten 10 Jahre warten,da er in den letzen 6 Monaten 2 groe Schbe hatte,welche sich enorm auf sein Zentalnervensystem ausgewirkt haben,so da er 2 Mal in die Geschlossene Station einer Landesklinik eingewiesen werden musste: Also,die Sache eilt wirklich,ein Mittel zu finden und auch zu bekommen,was dann auch wirklich hilft.Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp!?

    Alles Liebe
    Petra
    4. orangeafrica
    Am 6. Dezember 2008 um 14:24 Uhr |Bearbeiten

    hello, petra!

    es gibt in der USA jemanden, der verkauft hakenwrmer. ich selber habe zwar kein MS, aber habe mir auch selber hakenwrmer verpasst, wg. eines anderen gesundh. Problems. ich kenne aber jd, der durch die hakenwrmer seit ber 1 Jahr schublos ist. sein schub, den er alljhrlich zu ein und derselben zeit bekommt, ist ausgeblieben. er hat seit ber einem jahr kein neues symptom bekommen und ihm geht es jetzt besser. du kannst auf die homepage http://www.autoimmunetherapies.com schauen oder auf das forum http://health.groups.yahoo.com/group/helminthictherapy/messages

    Hoffe, deinem Freund geht es bald besser.
    schne Gre
    orangeafrica
    5. Alexander Otto
    Am 6. Dezember 2008 um 14:41 Uhr |Bearbeiten

    Kleine Ergnzung zum letzten Kommentar: orangeafrica macht Werbung fr eine Hakenwurm-Therapie.

    Ob die seris ist, mag ich nicht wirklich beurteilen. Nur soviel sei gesagt: dieseHelminthische Therapie wird in einer Klinik in Tijuana, Mexiko durchgefhrt und kostet 3.900 US-Dollar Dazu erinnern die anekdotischen Erfolgsberichte doch irgendwie an den blichen Schabernack 😉

    Auszug aus meinem Impressum:
    Werbung Interessenten drfen hier gerne werben. Wie und unter welchen Bedingungen knnen Sie per E-Mail erfragen. Sollte jemand die Kommentarfunktion in diesem Weblog fr Werbezwecke verwenden, behalte ich es mir vor, dem Verursacher diese missbruchliche Nutzung in Rechnung zu stellen.
    6. orangeafrica
    Am 6. Dezember 2008 um 17:19 Uhr |Bearbeiten

    ob jemand eine solche unkonventionelle und abenteuerliche therapie erwgt, bleibt jedem selbst berlassen. ja, du hast Recht, es ist leider sehr teuer. nachdem ich in Europa zu Hause bin, habe ich mit dem unternehmen aber nix am Hut. es ist durchaus okay, wenn man dem kritisch gegenbersteht. die studienergebnisse des argentinischen Forschers Jorge Correale sind, obwohl die Probandenzahl nur sehr gering war (24: Doppelblind 12 und 12 Leute), aber mehr als hchst signifikant.
    ich habe diese option erwhnt, weil jemand um Hilfe gebeten hat.
    jeder muss das sowieso fr sich entscheiden. und es ist immer gut, kritisch zu sein und es zu hinterfragen.
    orangeafrica.
    7. Alexander Otto
    Am 6. Dezember 2008 um 19:12 Uhr |Bearbeiten

    @ orangeafrica,

    ich habe dein Posting ja auch nicht gelscht oder den Link entfernt.
    8. funk
    Am 15. Juli 2009 um 11:09 Uhr |Bearbeiten

    Ich suche einen Peitschenwurm Lieferanten!
    Alexander Funk
    [Bitte keine Privat-Adressen verffentlichen]
    9. alexander funk
    Am 19. August 2009 um 10:42 Uhr |Bearbeiten

    Hallo,

    ich bin aufn der Suche nnach einer Peitschenwurmtherapeie,

    kann ich ber sie sowas beziehen, wenn nein woher knnte ich das erhalten ?

    Alexander Funk
    Sofienstrt 1
    72070 tbingen

    knufi@gmx.de
    10. Alexander Otto
    Am 19. August 2009 um 10:51 Uhr |Bearbeiten

    Wenn berhaupt, dann knnte vielleicht die Firma Ovamed http://www.ovamed.org/ Auskundt geben. Allerdings hat man von den Wurmkuren lange nichts mehr gehrt. Kann sein, dass sich die Sache als Bldsinn erwiesen hat. Also Vorsicht, euer Geld nehmen sie alle immer gerne.
    11. orangeafrica
    Am 23. August 2009 um 00:56 Uhr |Bearbeiten

    hallo,
    ich habe eigentlich den gegenteiligen eindruck, nmlich dass sich auf dem sektor wurmtherapie nach wie vor recht viel tut, und dass das interesse unter den wissenschaftlern sogar stark im zunehmen ist. momentan bereitet das nottingham team ja eine MS studie mit hakenwrmern vor, und auch das ovamed forum ist wieder neu erffnet worden nach langer zeit der inaktivitt. auch fhrt jorge correale eine weitere MS Studie durch und auch in Australien luft da irgendein clinical study mit hakenwrmern,
    12. Alexander Funk
    Am 17. November 2009 um 11:05 Uhr |Bearbeiten

    Gt, Tag,

    ich habe eine Peitschenwurtherapie gemacht, Nebenwirkungsfrei aber da zu alt mache ich noch eine hochdosierte Vitamilntherapie, Damimt ich mit 50 wieder laufen kann !

    Ich habe Bekannte die eine Therapie bruchn aber keiner traut sich es zu verordnen HILFE
    13. Alexander Otto
    Am 17. November 2009 um 11:13 Uhr |Bearbeiten

    Hallo Herr Funk,

    wie wurde die Therapie durchgefhrt und wie erfolgreich war sie?

    Neugierige Gre
    14. Armin
    Am 29. August 2010 um 21:23 Uhr |Bearbeiten

    Hallo und Guten Abend,

    ich habe vor einiger Zeit einen Bericht ber die Wurmkur gelesen.
    Die Methodik die dabei zum tragen kommt, klingt banal und einfach.
    Beschftige das Imunsystem mit etwas anderem so kommt es auf keine dummen Ideen dich anzugreifen.
    Ich selber wende das Pinzip seit einigen Jahren an. Mit Erfolg, so mein Neurologe das MRT und mein Arzt.
    Das Mittel das ich nehme ist ethisch nicht vertretbar fr die Humanmedizin.
    Es kommt nmlich aus der Tiermedizin.
    Egal was es letztendlich bewirkt. Es schadet mir nicht und ermglicht mir mein Leben mit MS zu leben.
    Per definition habe ich schubfrmig remitierenden Verlauf. Auf der Edss Skala bin ich bei ca. 5,5.
    Ich bin dankbar das solche berlegungen jetzt auch in der Wissenschaft Beachtung finden.
    15. Alexander Otto
    Am 30. August 2010 um 07:02 Uhr |Bearbeiten

    Hallo Armin,

    spann uns nicht auf die Folter. Wie heit denn diese Tierarznei?

    mfg
    16. Armin
    Am 30. August 2010 um 08:16 Uhr |Bearbeiten

    Guten Morgen,

    ich will keinen auf die Folter spannen. Ich wei auch nicht ob es allgemeingltigkeit Besitzt.
    Jeder von uns sagen wir mslern mu seinen Weg finden damit umzugehen.
    Auf jeden fall basiert das Mittel auf einem Pockenvierenstamm der fr den Menschen ungefhrlich ist.
    Es wird bei Tieren als Immunmodulator eingesetzt. Es ist besser unter dem Namen Bypermoon bekannt.
    Die DSMG meint dazu, das es ihnen zwar bekannt ist, weiterhin ist es auch gngige Praxis das grade in Oberbayern einige rzte dieses Prparat ihren Patienten gerne verordnen aber eine weitere Stellungnahme machen sie nicht weil es Ethisch nicht vertretbar ist.

    So viel zur brokratischen und lobbyistischen Denkweise der Menschen.

    brigen. die TSO Therapie hat eine Zulassung in Thailand. Und ein Deutscher Arzt darf mit absprache des Patienten jederzeit diese Wurmkur durchfhen.

    LG
    17. Alexander Otto
    Am 30. August 2010 um 09:32 Uhr |Bearbeiten

    Da geht dir aber was durcheinander. Pockenvieren sind keine Wurmeier.
    18. Armin
    Am 30. August 2010 um 09:59 Uhr |Bearbeiten

    Das ist soweit richtig.
    Es sind zwei verschieden Anstze.
    Jedoch ist bei beiden das Prinzip hnlich.
    Ich will ja auch keine Werbung machen oder Stimmung gegen die Wurmkur.
    Ich wollte sie eigentlich nur untermalen mit meinen Erfahrungen die in diese Richtung laufen.
    Es gibt diesen Ansatz der Pockenvieren von einem Prof. Mayer. Ist mir auch pernlich bekannt. Schon sehr lange. Leider ist dieser in der Tiermedizin hngen geblieben. Nach einigen Meinungen vielleicht Lobbyismus?
    Den Ansatz ber Wrmer gab es zunchst als Kurpackung bei Darmerkrankungen wie Morbus Cron. Dann wollte man soweit ich wei es bei Autismus versuchen. Und jetzt setzt man es auch bei MS ein.
    Ich mchte mir diese Wurmkur selber verabreichen. Ich sehe es als Ergngzung zu dem Mittel was ich eh schon nehme.
    19. Alexander Otto
    Am 30. August 2010 um 10:07 Uhr |Bearbeiten

    Tja,
    300 bis 400 Euro im Monat, da bruchte ich schon einen Sponsor fr meine Privatstudie. Ich wrde dafr aber live darber bloggen 😉

    By the way: Schweinepeitschenwurmeier sind im menschlichen Gedrm ungefhr so gefhrlich wie die neuen Tampons mit proaktiven Darmbakterien in den Vaginen der Generation-Botox. Das zum Thema Ethik.
    20. Armin
    Am 30. August 2010 um 10:12 Uhr |Bearbeiten

    Ok danke sag bescheid wenn Du einen findest. Den Sponsor meine ich.
    Wusste nicht das es soviel ist.
    Aber gut bleib ich bei meinen Pockenvieren, die sind genauso von der Gefahrenstufe einzuordnen wie die Darmbakterien.
    Die sind zwar auch nicht umsonst aber bezahlbarer. 🙂

  5. Pingback: #Wurmeier, salzig im Abgang mit einer Note von toter Maus | myelounge

  6. andreask

    kleine Anmerkung am Rande: warum nicht einfach die gute alte europaeische Hygiene etwas zurueckschrauben und aufhoeren, wie bloed jedes Nahrungsmittel vor dem Essen zu desinfizieren? mit Wildkraeutern aus dem Wald gibts die Hakenwuermer gratis. (3900 euro….)

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